9. Opotiki and Kiwifruit

Opotiki Opotiki Opotiki Opotiki Opotiki
Hola! (Neue Begrüßungen ausdenken fällt mir schwer, daher die wenige Abwechslung)
Seit knapp drei Wochen sind wir inzwischen in Opotiki und haben nun auch die erste richtige Arbeitswoche ohne Regen hinter uns. Fast 60 Arbeitsstunden, 100 Mückenstiche und einigen kleinen Sonnenbränden später sind wir nun hoffentlich halbwegs eingearbeitet.

Die guten Nachrichten vorweg: Mit unserem Arbeitgeber haben wir viel Glück gehabt! Klar müssen wir viel arbeiten (theoretisch sieben Tage die Woche, nur gut dass der Regen uns ab und an einen Strich durch die Rechnung macht- das heißt dann aber auch kein Geld :( ) und die Arbeit ist teilweise sterbenslangweilig, aber das Team und die Supervisors sind super nett und wir haben vor zwei Tagen mit dem Cutting der Kiwipflanzen begonnen. Davor haben wir Fruit Thinning und Tipping gemacht. Dazu nur so viel: Thinning war okay, Tipping ist so ziemlich das langweiligste und dümmste, was wir jemals gemacht haben. Ich glaube, im Prinzip geht es darum, die Blüten des männlichen Kiwibaumes zu zerdrücken, sodass die Äste nicht mehr nachwachsen. Da läuft man dann eben den ganzen Tag bei 28 Grad in der prallen Sonne (na gut, teils im Schatten der Pflanzen) mit einem Stock die Lines ab und zerdrückt die Blüten am Ende der Äste. Das ist genauso langweilig wie es klingt, glaubt uns. 
Wenn man dann abends todmüde ins Bett fällt, sieht man vor dem inneren Auge nur noch Kiwipflanzen :D Nach der Arbeit ist man auch immer durchgeschwitzt, dreckig und voll von Pflanzenüberresten, die natürlich an den mit Sonnencreme eingeschmierten Armen richtig gut hängen bleiben. Cutting hingegen macht total Spaß. Da rennt man mit einer Schere durch die Lines und schneidet die Äste weg, die die Früchte verdecken. Natürlich hat das Ganze auch Logik und man muss gut darüber nachdenken, was man abschneidet, aber die Zeit vergeht jedes Mal wie im Flug und man hat keine Nackenschmerzen vom ständigen Hochgucken (danke, Tipping!).
Das mag jetzt alles sehr romantisch und nicht anstrengend klingen, aber widmen wir doch eben ein paar Zeilen unseren jetzt schon verhasstesten Mitbewohnern dieser Erde: Mücken. Vor einigen Tagen waren wir auf einer Plantage, die anscheinend nicht mit Pestiziden behandelt wurden und die Viecher waren ÜBERALL. Sowohl Sina als auch ich sind total zerstochen, bei Sina haben sie es sogar geschafft, sie durch die lange Leggings zu piesacken. 
Bei mir mussten die Knöchel dran glauben, mit bösem Nachspiel: Ich muss heute noch zum Arzt, da beide Knöchel inzwischen mehr lila/rot/orange als alles andere sind und böse angeschwollen, sodass sogar zeitweise das Laufen Probleme bereitete. Liebe Auslandskrankenversicherung, setzen wir uns doch mal ernsthaft mit dir auseinander! 
Sina geht es etwas besser, sie ist allerdings ebenfalls total zerstochen und von der Anti-Histamin-Tablette sofort eingeschlafen :D (Die Nebenwirkungen sind schon relativ heftig, mussten wir feststellen). 
Einige der Mitbewohner hier verlassen uns auch heute, da für die nächsten Tage Regen gemeldet ist und folglich niemand arbeiten können wird. Allerdings ist dieser Regen wohl für ganz Neuseeland gemeldet, daher bleiben wir mal ruhig und hier. Sind ja eigentlich auch ganz zufrieden mit der Arbeit. (Dabei muss allerdings gesagt werden, dass wir uns beide super dumm bei der Arbeit fühlen, da alles super einfach aussieht, aber man trotzdem alles falsch macht :( Handwerk ist wohl doch nicht so unser Favorit). 

Nun gut, wir hoffen euch geht es gut, genießt die Zeit ohne Mücken und wir sprechen uns bald wieder!

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