11. Goodbyes & Napier

Napier Street Art
Es ist soweit- wir sind wieder frei und "on the road"! Das Arbeitsleben haben wir vorerst hinter uns gelassen (aber machen wir uns mal nichts vor: Wir müssen auf jeden Fall nochmal ran) und Opotiki mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen.
Rückblickend hatten wir dort wirklich eine tolle Zeit, geprägt von unheimlich lieben Leuten, gutem Essen, gemeinsamen Filmeabenden, schmutzigen Händen mit Schwielen und Blasen und natürlich indischem Akzent während der Arbeit (das ist auch bestimmt das, was wir am meisten vermissen werden- not :D).
Am Sonntag, dem 18. Februar, war der letzte Arbeitstag, ein ziemlich heißer noch dazu- beste Bedingungen also, endlich mit der Arbeit abzuschließen. Wir haben in der Pause noch das Curry probiert, welches unser indischer Arbeitskollege gekocht hatte und uns nach Feierabend von allen verabschiedet. Zur Picking Season, welche Ende März/Anfang April beginnt, wollen wir eventuell gern wiederkommen, wenn sich das denn einrichten lässt. Kiwi Orchards on Beach Road Opotiki Beach Aber gut, springen wir zum nächsten Kapitel:

Weiterreisen
Bevor wir also an unserer tollen Reise beginnen konnten, musste noch kurz der Ernst des Lebens aus mir sprechen: Ich habe endlich das Auto in die Werkstatt gegeben, um ihn mal durchchecken zu lassen. Fazit: Alles super, läuft wie eine Eins (das will man bei 80 Dollar Kosten für einen Pre-Purchase-Check auch erwarten :p). Erleichterung bei uns und unser erster Zwischenstopp am Montag nach Opotiki war Gisborne, wo wir die Nacht am Parkplatz am Strand verbracht haben. In Gisborne haben wir ja bereits im Dezember zwei sehr regnerische Tage zugebracht und ich hoffte, endlich meinen Frieden mit der Stadt (und dem Camping!) zu finden. Was soll ich sagen- so ohne Regen ist es ganz nett dort, hellauf begeistert bin ich allerdings auch nicht. Das Camping allerdings war nett, wir haben am Strand Curry gekocht, sind zum ersten Sonnenaufgang der Welt in einer Stadt aufgewacht und ich konnte nach dem Aufstehen am Strand spazieren gehen- sehr paradiesische Zustände, das wird vielleicht noch was mit mir und dem Campen.
Nach Gisborne sind wir früh nach Napier aufgebrochen, wo zwei Freunde uns einen Platz am Freedom Camping freigehalten haben. Sina kennt jetzt meine ganze Favoriten Spotify- Playlist und auch meine (zugegeben: sehr unschönen) Gesangsimprovisationen, aber irgendwie muss ich mir die Zeit im Auto ja vertreiben. In Napier haben wir noch kurz zwei weitere Freunde von unserer gemeinsamen Zeit in Opotiki getroffen, die allerdings dann schon weiter mussten- sehr schade, aber wir sehen die beiden ganz hoffentlich auf der Südinsel wieder. 

Mit Sascha und Annika haben wir allerdings einen super Tag in Napier verbracht, inklusive großer Street Art- Tour, gemeinsamen Essen abends auf dem Campingplatz und viel Sonnenschein. Die Bilder sprechen hoffentlich für sich, Napier ist eine wirklich süße Art-Deco-Stadt, die sich total lohnt. Wir haben beinahe jedes einzelne Street- Art Kunstwerk besichtigt und waren noch ein wenig bummeln. Ich habe das wohl leckerste Ananas- Eis überhaupt gegessen (und auch ein bisschen verschüttet), einen schönen Regenbogen gesehen und will jetzt unbedingt einen Campingtisch kaufen.
Die Nacht im Auto war auch wieder super, das Freedom Camping war direkt am Strand und ganz nahe bei der Stadt, das findet man auch eher selten. Aufgewacht sind wir wieder zu einem wunderschönen Sonnenaufgang, von dem auch das eine Bild stammt.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Sascha und Annika in der Hitze haben wir uns danach schon wieder aufgemacht, Wellington hieß der nächste Stopp.
Sina hat galante viereinhalb Stunden ohne Pause die Fahrt durchgehalten und tapfer dem steilsten Berg getrotzt, während ich müde, grummelig, hitzegeschockt und verplant auf dem Beifahrersitz unsere Reiseroute über die Südinsel geplant habe. Sagen wir es so- die Route ist jetzt fertig, muss aber noch etwas ausgetüftelt werden. Deshalb hocken wir jetzt in Wellington im Hostel in der Lounge und sind autistisch mit unseren elektronischen Geräten beschäftigt (okay, ich tippe hier meine Gedanken nieder und Sina verschönert unsere Route). Geschlafen wird trotzdem im Auto, ist viel günstiger und bequem ;)
Am 23. nehmen wir auch schon die Fähre nach Picton und starten das Abenteuer Südinsel, drückt uns die Daumen!

Den nächsten Beitrag über Wellington und unsere Abenteuer hier und auf der Südinsel gibt es schon sehr bald, versprochen! :) Erfreut euch doch derweil an den (zugegeben) vielen Bildern aus Napier:

It's happening - we're on the road again! We finished work (but let's be real: sooner or later we have to work again) and left Opotiki with mixed feelings. Looking back, we had a great time there with great people, delicious food, dirty hands, blisters and of course the endearing indian accent during work (probably the thing we will miss most - not :D). Sunday the 18th was our last day of work - unfortunately it was really hot so we were relieved when it was over. During lunch break we tried home-made curry from an indian co-worker (it was delicious) and said our goodbyes. We'd really like to come back for picking season in April.

Moving on to the next chapter: 

Travelling
Before hitting the road again, Ping Pong had to get checked in a garage. Luckily, he's perfectly fine and fit for the road - a big relief for us. Gisborne was our first stop after leaving Opotiki. Back in December, we spent a few very rainy days there. What can I say - without rain it is quite nice there but nothing too special. The camp ground however was really good and had curry on the beach and woke up to the first sunset on earth. A three-hour drive and half a spotify playlist later, we arrived in Napier where two friends saved a spot for us on a freedom camping ground at the beach. We shortly met two other friends there, that we hope to meet again on the South island. 

We had an amazing day with Annika and Sascha in Napier, filled with street art, dinner at the beach, sunshine and a breathtaking rainbow. Napier is a really cute Art-Deco town that is definitely worth a visit. The night in the car was all good and we woke up to a beautiful sunrise. After breakfast with Annika and Sascha in the burning sun we headed to Wellington. Four hours and countless steep serpentines later (we're proud of you, Ping Pong) we arrived we arrived in Wellington, our (for now) last stop on the North island. On the 23th we're takimg the ferry to Picton and starting our advendture South Island. 

The next post about Wellington and our adventures here and on the South Island will be coming soon, so stay tuned. Until then, let's enjoy a few more pictures of Napier:

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Kommentare

  1. Hallo,
    Napier ist ja ein toller künstlerischer Ort:-)
    Viel Spaß auf der Südinsel!!!!

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  2. Euch beiden noch viele solcher wunderbaren Tage!! Die Bilder sind ganz toll und bringen ein bisschen Sonne und Wärme in unsere nordhessische Eiseskälte. Vielen Dank für den schönen Post!

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