15. Wharariki Beach & Cape Farewell

Am Donnerstagmorgen also verließen wir Mapua und unsere Wwofing-Hosts um die unmenschliche Uhrzeit 5:30 (ja, morgens :( ) und fuhren in Richtung Takaka Hill. Die Straße wurde vom Zyklon ziemlich zerstört, sodass man nur noch mit einem Convoy um 7 Uhr morgens um 5 Uhr nachmittags für jeweils eine Stunde durchfahren kann. Wir waren früh genug dort und konnten fast problemlos mit dem ersten Convoy die Strecke nach Takaka fahren. Die Straße ist tatsächlich übel getroffen worden und teilweise nur noch einspurig befahrbar. Die Strecke dauert deshalb beinahe doppelt so lange und ist zudem auch noch sehr kurvenreich und eng- dafür aber wunderschön! Schade nur, dass man nicht anhalten und Fotos machen konnte, da wir uns ja im Convoy befanden.
Unser eigentliches Ziel Wharariki Beach (aussprechen tut man diesen Zungenbrecher übrigens mit einem 'F' anstelle von 'Wh') an der oberen Spitze der Südinsel erreichten wir aufgrund des frühen Aufbruchs aber bereits um 9 Uhr morgens. Und Leute, was soll ich sagen- der Strand entspricht jeden Erwartungen (und das selbst, wenn es bewölkt und grau ist)! Wenn man denn die fiese Schotterstraße gemeistert hat (Unser Auto macht das immer überraschend gut) und die 15 Minuten Fußweg zum Strand hinter sich gebracht hat, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ich hatte tatsächlich auch ziemlich hohe Erwartungen und Wharariki Beach war noch schöner, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Allerdings nicht im tropischen Sinne mit Palmen und türkisblauem Wasser, sondern mehr... rustikal. Es war unheimlich schwer, ihn auch nur ansatzweise gerecht auf der Kamera einzufangen (zudem hatte ich Angst vor den Sandstürmen und habe die Kamera deshalb kaum ausgepackt), aber ich hoffe, die folgenden Bildern können dem Szenario zumindest zu einigen Prozenten gerecht werden.
Thursday morning at 5:30 am was the day we left Mapua and our Wwofing family. We took the first convoy over Takaka Hill this morning and arrived at Wharariki Beach (The 'Wh' is pronounced as an 'F') at 9am. This beach is truly breathtaking and was our first 'wow'- moment in New Zealand so far. But we didn't have to wait long for the next one as we visited Cape Farewell shortly after the beach and it was super impressive as well! Our car was used for a short photoshoot because Sina liked the scenario with the sheep- but I have to admit, it is quite cute indeed :)
Nach einem ausgedehnten Spaziergang am Strand machten wir uns noch auf den kurzen Weg zum Cape Farewell, welches nur etwas über einen Kilometer neben dem Strand liegt. Auch hier war es richtig schön und wir hatten unseren zweiten kleinen Wow- Moment des Tages (übrigens das allererste Mal, dass mich Neuseeland so richtig aus den Socken haute :p). Wir machten noch eine kleine Wanderung zu einem (zugegeben) sehr hässlichen Leuchtturm, doch von dort konnte man immerhin das Farewell Spit sehen, eine Landzunge. Pingpong durfte übrigens auch für ein Foto herhalten, da Sina die Szenerie mit den Schafen so toll fand- ist aber auch süß, oder?
War seeehr beeindruckend, nur leider waren wir nach dem ganzen Hin- und Hergerenne sehr müde und ich bin beim Bilder bearbeiten im Bett im Auto einfach sofort eingeschlafen :D Sina hat daraufhin das erste Mal allein Abendessen gekocht (probs an dich an dieser Stelle) und wir hatten wirklich alle Vorsätze, früh ins Bett zu gehen. Hat allerdings eher so semi-gut geklappt. Grund 1 war, dass neben uns auf dem Platz eine deutsche Familie stand, die sich die ganze Zeit nur mit ihren Kindern gezankt haben (in diesem Moment hätten wir uns so sehr gewünscht, kein Deutsch zu verstehen) und Grund 2 war, dass eine sehr aggressive Mücke die ganze Zeit neben meinem Kopfkissen herschwirrte, ohne mich zu stechen. Dieses Summen die ganze Zeit im Ohr zu haben, trägt allerdings auch nicht unbedingt zur guten Nachtruhe bei. Der Grund, dass sie mich nicht stechen konnte, war übrigens auch ein sehr banaler: Vier Stunden vorher hatte ich nur kurz meinen Knöchel aus dem Auto gehalten und innerhalb von Sekunden drei Sandfly- Stiche, woraufhin ich mich mit Insektenspray eingenebelt habe, damit die fiesen Stechviecher mich wenigstens für ein paar Stunden verschonen. Das Spray wirkt anscheinend, aber die Mücke hat mich später nachts natürlich trotzdem noch gestochen.
Jetzt sind wir wieder in Richmond, nachdem wir heute morgen erneut um 5:30 Uhr aufgestanden sind und machen uns bald auf den Weg zu den Nelson Lakes. Morgen habe ich Geburtstag und deshalb wurden heute im Supermarkt alle guten Dinge eingekauft, die ich wollte ("Sinaaaa, können wir uns bitte Blaubeeren, Salzstangen und Schokolade gönnen? Ich hab morgen Geburtstaaaag!") und natürlich auch die wirklich essentiellen Dinge im Leben. Ich würde mir wünschen, das Blaubeeren, Salzstangen und Schokolade zu diesen essentiellen Dingen gehören würden, aber wir sprechen hier von Banalem wie eine Zahnbürste und Dosentomaten- viel lebenswichtiger für uns hartgesottene Camper (nicht).
Jetzt geht es für uns erstmal weiter, sind schon gespannt auf die ganzen neuen Plätze und Sehenswürdigkeiten. Bilder folgen natürlich wie üblich ganz bald :) Machts gut!
The whole trip was super impressive but we were so tired after getting up so early. I fell asleep in the back of the car while editing pictures and Sina had to cook dinner on her own for the first time (but it was delicious, so no worries :p).
We really wanted to go to sleep early, but the annoying German family right next to us just didn't want to stop shouting at each other and the insects were truly annoying- so no early-nighter for us. We still had to get up at 5:30 am today because of the 7am convoy :(
Next up on the list is Nelson Lakes, where we're heading to today. Really excited for all the new impressions and things to discover!
Happy birthday, liebe Sarah!
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