16. Nelson Lakes & Pancake Rocks


Lake Rotoiti, Nelson Lakes National Park Lake Rotoiti Duck at Lake Rotoroa Car Roadtrip Tag 2, 09.03.18 - Nach einer langen Fahrt vom Cape Farewell mit Zwischenstopp in Richmond sind wir nachmittags am Lake Rotoiti im Nelson Lakes National Park angekommen. Der See ist wirklich wunderschön, leider auch dicht bevölkert und für das Foto vom Steg mussten wir tatsächlich beinahe anstehen. Wir liefen noch einen kurzen Wanderweg (der allerdings nicht mal am See entlang führte) und gingen danach schon, geschafft von den Strapazen des frühen Aufstehens und der langen Fahrt, endlich schlafen. Das Auto haben wir übrigens mithilfe von Kartons effizienter gemacht, jeder hat jetzt quasi sein eigenes Klamottenfach und wir leben ENDLICH nicht mehr aus dem Rucksack. Überhaupt tun wir relativ viel, um uns in dem Auto wohl zu fühlen. Wir sind hier immerhin auf einem Roadtrip und dieses rollende Gefährt ist für die nächsten drei Wochen unser Zuhause. Unsere Organisation ist daher wirklich sehr bewunderswert (credits an Sina, da sie immer so kreativ ist und coole Stauraumlösungen findet. Wir haben sogar ein Bücherregal/kiste im Auto, weil wir so literarisch sind).

Roadtrip day 2, 9/3/18 - Nelson Lakes National Park
After a long drive from Cape Farewell to Richmond and to the Nelson Lakes, we finally arrived at Lake Rotoiti by late afternoon. The lake is extremely beautiful, quite crowded and we had to wait to take a photo at the pier. As we were exhausted from getting up so early and driving for so long, we went to bed quite early. By the way, we're doing a great job at re-organizing our car (well, Sina does haha) and we managed to have loads of space for our stuff, which also means we no longer have to carry everything we own in a backpack. It's fantastic. We even got our own bookshelf (or should I say: cardboard?) because we are two literature- loving people. If you couldn't smell a hint of irony there: somehow we consider ourselves as book-lovers, manage to buy them all and never read them. It's quite a sad story.


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Roadtrip Tag 3, 10.03.18 - Ich habe Geburtstag! Eigentlich ein Grund zur Freude, ich bin allerdings nicht der größte Fan meines eigenen Geburtstages. Sina hatte mir allerdings ein Geburtstagsfrühstück gemacht und ich durfte meine Geschenke auspacken, insofern ging das alles schon klar. Danach ging unsere Tour sogar schon weiter. Wir besuchten den Lake Rotoroa, den zweiten großen See im Nelson Lakes National Park, der ebenfalls umwerfend schön war und etwas ruhiger als sein kleiner Bruder Lake Rotoiti. Nach diesem Stopp folgten wir dem Highway nach Westport, in der Hoffnung, dort eine Robbenkolonie bewundern zu können, als das Wetter plötzlich rapide umschlug. Also wirklich, wir standen schon auf dem Parkplatz und wollten die fünf Minuten Regen abwarten, aber es wurde nur noch schlimmer. Total schade, denn dieser Teil der Insel sah tatsächlich sehr schön aus. Deshalb fuhren wir nur tanken in Westport, erkundeten auf dem Weg noch eine Hängebrücke irgendwo an der Straße (Sina liebt es auf den Brücken herumzuspringen, so wie man das bei einer Hängebrücke wohl macht, ich Angsthase bekomme jedes Mal eine halbe Herzattacke, haha)  und sahen einen Baum, der in der Form eines T-Rex geschnitten war. Also wirklich, irgendjemand hat sich da wirklich viel Mühe gemacht :D
Es ist unheimlich faszinierend, wie schnell die Landschaft hier umschlägt. Während Westport und alle darunter gelegenen Dörfer mehr an verschlafene, gar verlassene Orte aus der einst so glorreichen Goldgräberzeit erinnerten (und glaubt mir, sie haben tatsächlich auch einen verlassen, etwas gruseligen Flair) und ich schon lautstark erklingen ließ, dass es mir hier nicht gefalle und ich doch bitte schnell weitermöchte (jeder noch so launige Ausfall meinerseits wurde mit einem "Ich hab' heute Geburtstag" schön geredet :D), schlängelte sich die Straße, die eben noch durch den Wald geführt hatte, ganz plötzlich um einige Kurven und das Meer tauchte vor uns auf. Und was für ein Meer! Wir fuhren einige Kilometer an der Küste entlang und waren etwas sprachlos, weil es so schön war. Quasi wie das Foto von der Küste, nur dass man diesen Anblick über Kilometer hatte. Entschädigte definitiv für die Kulisse Westports & Co.
Als nächstes erreichten wir Punakaiki, das Zuhause der sogenannten Pancake Rocks. Die heißen so, weil sie aufeinandergeschichtet sind wie Pfannkuchen. Und Hilfe, war das voll da! So viele Touristen habe ich hier noch nie auf einem Fleck gesehen und unser Rundgang durch dieses coole Naturschauspiel glich daher mehr einem verzweifelten Versuch, sich durch die Menschenmassen zu quälen. War aber trotzdem cool dort und die Sonne schien auch wieder. Die Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz mit Duschen (heimlich das beste Geburtstagsgeschenk :D) direkt neben dem Strand. Ganz ehrlich, seit der Zeit, in der wir mit dem Auto unterwegs sind, sind solche Dinge wirklich seltener Luxus geworden und wir haben so vieles zu schätzen gelernt, was vorher alltäglich war. Fazit: Reisen sieht cool aus, ist aber nicht unbedingt das luxuriöseste, was die Welt je gesehen hat. Aber kein Jammern, wir sehen hier mehr als jemals zuvor :)
Abends schauten wir uns noch den Sonnenuntergang am Strand an und Sina machte die ersten Bilder von mir in meinem 23-jährigen Dasein. Die ersten Falten sind schon deutlich zu erkennen, wie man sieht.

Roadtrip day 3, 10/3/18 - Lake Rotoroa and Pancake Rocks
It's my birthday! I'm 23 now and it still feels like 22, only the numbers are different. But I'm already panicking about getting too old for this world. 
Sina made me some amazing birthday breakfast and gave me super sweet presents, so the burden of this sad day was bearable. We visited Lake Rotoroa, the big brother of Lake Rotoiti, which was beautiful and so much calmer than Rotoiti. 
Our next plan was to visit the seal colony in Tauranga Bay near Westport, but the weather had other plans and due to heavy rain, we just filled the tank in Westport and continued our journey to the Pancake Rocks in Punakaiki. Westport and surroundings can be pretty depressing if the weather is bad. They are all pretty small towns (Westport seems to be the only "city" around that has a gas station) from the gold rush and are now nearly desolate; or at least they seem to be. I didn't like the area that much and just kept on complaining. I'd ike to say it was my birthday and it was okay to complain all the time, but that is a very, very bad excuse. Sorry, Westport and surroundings. I'm sure you're beautiful in the right light.
And: As I was complaining the loudest, the street took some turns and the West Coast showed its true face: Beauty. We drove past sandy beaches, rugged cliffs, the wild sea and palm trees and felt kind of happy again. Thanks, New Zealand.
Next on the list was Punakaiki, home to the oh-so-famous Pancake Rocks. They were as crowded as Lake Rotoiti and our visit was more of a trial of patience. It was beautiful though and we spent the night on a campground with hot showers (such a luxury when you're travelling!). We spent the rest of the evening eating out in the local pub (Birthday treat) and watching the sun set at the beach. Sina took the first photos of my 23-year-old me and my new wrinkles and I took some pretty cool photos of her and the sunset :p

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