17. Franz Josef, Wanaka, Queenstown & Milford Sound

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Bird Milford Sound Road to Milford Sound
Jetzt darf ich eine Woche unseres Roadtrips in einen Post fassen, na super. Aber ich gebe mir Mühe, auch wenn ich die Hälfte von dem, was wir erlebt haben, wahrscheinlich schon wieder vergessen habe.
Nach meinem Geburtstag sind wir kurz in Hokitika gelandet, einer kleinen Stadt, die für Jade berühmt ist. Wir haben auch probiert, welche am Strand zu finden, aber: hat nicht geklappt. War auch sehr überfüllt von Touristen. Nach diesem kurzen Intermezzo sind wir weiter zum Franz Josef Gletscher.
Da ich noch nie einen Gletscher gesehen hatte, war das mega beeindruckend und hat sich total gelohnt. Auch den Fox Gletscher konnten wir von weitem sehen, aber da die direkte Straße leider gesperrt ist, blieb es beim "vom weitem". 
Nach Franz Josef sind wir weiter über den Haast Pass nach Wanaka gefahren. Die Strecke war die wahrscheinlich schönste, die ich hier bisher gesehen habe, da sie mitten durch den Mount Aspiring National Park führt. Berge von allen Seiten und endlose Straßen. War schon ziemlich cool, blöd nur, dass man das schlecht fotografieren kann. Wir haben sogar die Nacht im Mount Aspiring National Park verbracht (ihr merkt schon, das mit mir und dem Campen wird noch was. Sina ist schon voll drin, ich bin aber auf dem besten Weg, Profi zu werden) und es war total cool, mit dem Blick auf die Berge aufzuwachen.
Apropos Berge: wahrscheinlich inspiriert von der langen Fahrt haben wir, in Wanaka angekommen, beschlossen, selbst einen zu besteigen und setzten dieses gewagte Vorhaben an dem zweiten Tag in die Tat um (verbessert mir bitte die Kommasetzung, die kommt mir irgendwie falsch vor). 
Die Tageswanderung auf den Gipfel des Mount Roy, auch Roy's Peak genannt, ist eine von Neuseelands Great Day Walks und wird von ziemlich vielen Leuten gemacht. Ein Kinderspiel, dachten wir also und wurden leider eines Besseren belehrt :D Für die 16 Kilometer haben wir fünfeinhalb anstelle der sechs Stunden gebraucht, aber das war auch schon unser einziger Erfolg. Bereits nach 200 Metern auf der Strecke konnten wir nicht mehr, da es nur steil nach oben ging und der Weg kein Ende nahm (natürlich nicht, hatten ja auch noch acht Kilometer vor uns). Aber: Berg wurde bezwungen, belohnt wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht und Muskelkater für die nächsten paar Tage. War aber trotzdem super, würden wir wohl wieder machen.
Nach Wanaka ging es weiter nach Arrowtown, einer super süßen kleinen Stadt mit Goldgräberhistorie. Dort sah es auch schon super herbstlich aus und wir haben in der Bibliothek Bücher für einen Dollar gekauft. Das sind umgerechnet sechzig Cent, da kann man wirklich nicht Nein sagen :p Zudem haben wir das Chinese Settlement besichtigt, da in den späten 1800er Jahren viele chinesische Immigranten nach Arrowtown kamen, um ihr Glück in einer Goldmine zu finden. 
Unser nächstes Ziel hieß dann Queenstown, die Adrenalinhauptstadt Neuseelands. Adrenalin gab es da für uns nicht, wir haben lieber die Botanischen Gärten besucht, Burger gegessen, ich habe mir ein Geburtstagsgeschenk gekauft und am zweiten Tag waren wir so faul, dass wir nur gelesen haben. Mein Buch aus Arrowtown habe ich jetzt schon durch und damit mein erstes Buch auf dieser Reise gelesen, yeay! Dass das in einem Tag geschehen ist, tut ja nichts zur Sache :D
Schlussendlich haben wir auch Queenstown wieder verlassen und sind gerade vom Milford Sound zurückgekommen. Der war zwar ziiiiiemlich beeindruckend, nur leider hat es nur geschüttet heute und der Nebel hat uns die Sicht auch noch kaputt gemacht. Regen ist zwar doof, allerdings kommen dann an den Felswänden unzählige Wasserfälle herunter, was wiederum total schön aussieht. War alles schlecht für die Fotos, aber das Erlebnis an sich war so viel spannender. Den süßen Vogel auf dem Bild haben wir übrigens gestern beim Campen kennengelernt. Ganz lieber Zeitgenosse. War ein bisschen zu scharf auf unser Essen, aber sonst haben wir uns gut verstanden.

Für uns geht es jetzt erstmal weiter nach unten, da wir mit der Westküste soweit fertig sind. Das nächste Ziel sind Invercargill und die Caitlins, bevor wir dann in Dunedin ankommen und die Ostküste bereisen. Danach ist uns wahrscheinlich das Geld ausgegangen und wir müssen weiterarbeiten (Späßchen, das werden wir sehen. Die ganzen Tankladungen fressen allerdings wirklich viel vom Budget weg :( )
Also, ihr hört von uns, fühlt euch gedrückt und liebe Grüße ins eiskalte Deutschland!

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