19. Dunedin, Tunnel Beach & Oamaru

Dunedin Dunedin Dunedin Dunedin Dunedin Tunnel Beach Tunnel Beach Tunnel Beach Tunnel Beach Tunnel Beach Tunnel Beach Oamaru Oamaru Oamaru Oamaru Oamaru Oamaru/Tunnel Beach
Hey hey! So langsam, aber sicher, bereiten auch wir uns auf das Ende unseres Roadtrips vor. Wir sind in den letzten fünfeinhalb Wochen mit unserem Honda fast täglich durch die Gegend gefahren, die gesamte Westküste runter, haben einen Abstecher ins Landesinnere gemacht und sind inzwischen an der Ostküste angekommen. Hier steht nicht mehr allzu viel auf dem Plan, außer Christchurch und Kaikoura. 
Jeden Tag haben wir neue Dinge gesehen, sind unheimlich viel gelaufen und gewandert und haben unzählige Nächte im Auto verbracht. Jetzt, da das Ganze so langsam seinem Ende zugeht, frage ich mich, ob ich das vielleicht eines Tages vermissen werden. Jeden Morgen zu einem neuen Sonnenaufgang aufzuwachen, hat schon seinen Reiz und auch die vielen neuen Eindrücke, die man täglich bekommt, sind sehr bereichernd. Manchmal ist es zwar etwas viel und man hätte lieber einen ganzen Tag Ruhe, aber das Schöne an der Freiheit hier ist ja, dass man sich diesen Tag einfach nehmen kann. 
Ich habe allerdings festgestellt, dass dieses Leben so auf Dauer nichts für mich wäre. Lieber bin ich irgendwo "settled" und habe tatsächlich etwas zu tun. Jetzt genießen wir aber noch die letzten zwei oder drei Wochen und denken erst später an die wahren Verpflichtungen des Lebens (hust, Studium). 

Weiter im Text: Nach dem schotterstraßenreichen Abstecher zu den Catlins landeten wir am Samstag endlich in Dunedin. Und ganz entgegen unserer Erwartungen war Dunedin eine richtige Großstadt mit (spitzt die Ohren) interessanter Architektur, Ausgehmöglichkeiten, Cafes, Museen, einer Bahnstation und Menschen! Und dazu auch noch riesengroß. Fühlte sich wirklich wie ein Paradies an, wenn in manchen Wochen die Tankstelle im 30 Einwohner großen Ort das einzige Highlight war. 
Nach einer extrem schwierigen Hinfahrt zum Hostel (ich sage es mal so: Die Einfahrt war zu steil für das Auto, Sina hat es irgendwie hochgefahren bekommen, der Parkplatz war allerdings genauso steil und ich hatte tagelang Angst, unseren Honda beschädigt zu haben), nahmen wir uns einfach nur den Tag, um durch die Stadt zu laufen und alles zu besuchen. Es gab hier sogar Kirchen, die von innen sogar relativ spektakulär aussahen! (Merke: wenn du den Touristenführer nicht gelesen und auch sonst wenig Ahnung hast, was man so in der Stadt machen kann: besuche die Kirchen. Todsicherer Tipp von Mama). Dunedin war so cool, dass wir tatsächlich gern noch länger geblieben waren, aber einmal Auto kaputtfahren reicht. Unseren zweiten Tag in der Stadt verbrachten wir mit einer total lieben Französin aus dem Hostel auf dem Markt am Bahnhof und anschließend am Tunnel Beach. Zu diesem Strand kann man nur durch einen Tunnel und auch sonst ist das eine ziemliche Kletter- und Wanderpartie (steil bergauf, sage ich euch!). War es aber total wert und man fühlte sich teilweise wie in einer anderen Welt.
Den Tag darauf sind wir zuerst zu den Moeraki Builders gefahren. Davon hab ich allerdings kein Foto, da es 1. mega überlaufen war von asiatischen Touristen, 2. nicht so besonders war- wir waren nämlich bei Flut dort. Langsam frage ich mich, wieso wir immer alles bei Flut erwischen, wir hatten ungelogen noch nie Ebbe, wo auch immer wir gerade waren. Nach diesem enttäuschenden Besuch sind wir nach Oamaru gefahren, der Stadt mit einem Steampunk HQ-Museum und einem viktorianischen Bezirk. Das war ziemlich cool und fotogen, allerdings war Sonntag und demzufolge tatsächlich nur im viktorianischen Viertel was los. Oamaru war allerdings so untypisch für eine neuseeländische Stadt, dass wir relativ lange dort waren. Zudem schien dort die Sonne, die wir seit Queenstown nicht mehr gesehen hatten :D
Abends sind wir dann weiter und haben die Nacht in der Nähe des Lake Pukaki verbracht. Kleine Seitennotiz: das war der schlimmste Campingplatz, auf dem wir bis jetzt waren. Kein Wasser, riesengroß, direkt an der Straße und über die Toiletten möchten wir nicht sprechen. Das Leben als Reisender ist so unglamourös :D

Hey hey! Slowly but surely we're preparing for the end of our road trip. For the last five weeks we've been on the road almost every day, driving down the west coast. Now we made it to the east coast and there's not much left on ohr agenda except for Christchurch and Kaikoura. 
Every day we've experienced new things, walked heaps of kilometers and spent an incountable amount of nights in our beloved car. Now, that it's almost over I ask myself if I will miss it one day. Waking up to a new sunrise every day and getting so many new experiences is very rewarding. Sometimes however it all gets a bit much and you'd rather want to chill out. Luckily, we've got the freedom to do that. However, I learned that this life is not for me. I'd rather stay settled somewhere and have something to do. 
Nevertheless, we're now enjoying the last days on the road and try to forget the responsibilities that await us at home.

After our gravelly and rainy detour to the Catlins we arrived in Dunedin on Saturday. Against all expectations, Dunedin was a huge city with interesting architecture, cafes museums and people! After weeks of driving along the deserted west coast, Dunedin felt like paradise. One critically steep driveway to our hostel and an almost equally steep parking space later, we took the day "off" to explore the city and all its churches. Not having read the travel guide, we didn't know anything about Dunedin so we did the most obvious thing: visiting churches (always a good tip if you don't know what to do in a city). Dunedin was so cool thar we would have loved to stay longer but we thought Ping Pong would deserve a break from Dunedin's steep streets. The second day in Dunedin we spent with a lovely french girl from our hostel. Later that day we went to Tunnel Beach, a beach that can only be accessed by a slippery staircase through a tunnel (again - very steep walk, but it was totally worth it). 
The next morning, we visited Moeraki Boulders. I didn't take any pictures there because a. the whole beach was filled with Asian tourists and their cameras and b. it was high tide so the whole thing didn't look that special. Our next stop was Oamaru, a town with a Steampunk-HQ museum and a victorian precinct. It looked quite unusual for a kiwi town so we ended up spending a few hours here. In the evening we headed to Lake Pukaki where we stayed at a freedom campsite - the worst one we've been so far: no water, right next to the street and toilet that we don't want to mention ever again. Life on the road is oh so glamourous :D

Kommentare

  1. Euch kann übernachtungstechnisch hinterher nichts mehr schocken😅

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